St. Petrus und St. Paulus

Geliebte Gottes!

Der hl. Papst Leo der Große, der die Kirche in den Jahren von 440–461 regierte, sagte über die Stadt Rom folgendes: „Diese Stadt kannte nicht denjenigen, der Urheber ihrer Machtstellung war. Obwohl sie beinahe alle Völker beherrschte, war sie doch den Irrtümern aller Völker dienstbar. Ja, sie wähnte sich in ihren eigenen Augen fromm und religiös, weil sie keinen falschen Glauben und Götzenkult abwies. Je fester sie also durch den Teufel gefangengehalten wurde, um so wunderbarer ist ihre Befreiung durch Christus“ (Sermo 82; PL 54, 422 ff.).

Die katholische Kirche

Das Fest der hll. Apostel Petrus und Paulus, in dessen Festoktav wir stehen, ist das Fest der katholischen Kirche. Die katholische Kirche ist nichts anderes als eine übernatürliche Gesellschaft von Menschen, die von Gott zu dem Zweck gegründet wurde, um das Erlösungswerk Jesu Christi durch die Zeit hindurch fortzusetzen und bis ans Ende der Welt an den Seelen aller Völkern und Nationen fruchtbar werden zu lassen, indem diese durch die Kirche zum ewigen Heil geführt werden. Um diesen Zweck zu erreichen, hat der Gottessohn Jesus Christus Seinen amtlichen Stellvertretern Seine eigenen göttlichen Vollmachten übertragen. – Jesus Christus ist der Lehrer der Völker. Er besitzt das universale Lehramt. – Er ist der einzige Hohepriester des Neuen Bundes. Er hat auch das Priesteramt inne. Und außerdem ist Er der König der Könige und der Herr der Herren. Er ist der Hirt Israels und aller Erlösten. Er besitzt also als drittes Amt auch das Hirtenamt. Vor Seiner glorreichen Himmelfahrt übertrug unser Herr diese drei Ämter auf Seine Apostel. Sie sollten fortan die Kirche in Seinem Namen und durch Seine Autorität lehren, leiten und heiligen.

Die Vollmachten der katholischen Kirche

Durch ihr Lehramt ist es die Aufgabe der Kirche, den Gläubigen autoritativ vorzulegen, was Gott geoffenbart hat, und dabei gleichzeitig von den Gläubigen zu verlangen, diese dogmatische Lehrvorlage anzunehmen. Dies geht eindeutig aus den Worten unsere Herrn unmittelbar vor Seiner Himmelfahrt hervor, als Er zu den Aposteln sprach: „Geht also hin, und lehret alle Völker“ (Mt. 28, 19). Mit diesen Worten übertrug Christus der Kirche Sein Lehramt. – In ihrer Vollmacht, die Gläubigen zu leiten und zu regieren, hat die Kirche die Autorität erhalten, Gesetze zu erlassen. Gesetze, die derart gestaltet sind, daß sie den Gläubigen helfen, ihr ewiges Heil zu finden. Gesetze wie etwa die Fast- und Abstinenzgebote, die Gesetze hinsichtlich der Ehe bzw. der Ehehindernisse oder die Gesetze bzgl. der Sakramentendisziplin ganz allgemein. Gesetze, die den Laien, Ordensleuten und dem Priesterstand bestimmte Rechte einräumen, aber auch Pflichten auferlegen. Diese Vollmacht hat Christus der Kirche mit den Worten übertragen: „Und lehrt sie alles halten was ich euch geboten habe“ (Mt. 28, 20). – Mittels ihre Vollmacht, die Seelen zu heiligen, gebraucht die Kirche die von Jesus Christus eingesetzten Sakramente, um denjenigen, die ihre Lehren bereits gläubig angenommen haben, die übernatürliche Gnade mitzuteilen. Christus übertrug die Gewalt des Priesteramtes mit dem Befehl: „Tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes“ (Mt. 28, 19). – Damit seine menschlichen Stellvertreter aufgrund ihrer Schwäche in Folge der Erbsünde die Ämter Christi tatsächlich zum Heil der Seelen ausüben, war es notwendig die Apostel und ihre Nachfolger mit einem besonderen übernatürlichen Beistand auszustatten. Deshalb hat unser Herr Jesus Christus Seiner Kirche, d.h. Seinen Stellvertretern, bei der Ausübung dieser drei Gewalten zu lehren, zu regieren und zu heiligen, Seinen fortdauernden göttlichen Beistand zugesichert. „Seid getrost, denn ich bin bei euch alle Tage bis ans Ende der Welt“ (Mt. 28, 20).

Die Apostolizität der Kirche

Die Apostel waren diejenigen, denen diese Vollmachten konkret übertragen wurden. Das Ergebnis der Vereinigung dieser göttlichen Gewalten zu lehren, zu leiten und zu heiligen mit lebendigen Menschen ist die „lehrende Kirche“. Die Apostel waren diese konkreten Menschen. Sie waren die im Namen Gottes Gesandten. Das griechische Wort „απóστολοϛ“ (Apostolos) bedeutet wörtlich übersetzt nichts anderes als „Gesandter“. Sie waren gesandt durch Christus. Sie hatten eine Sendung von Christus und, um diese Sendung erfüllen zu können, wiederum den Beistand Christi. Deshalb ist eines der Merkmale der wahren Kirche Jesu Christi, daß sie apostolisch ist. D.h. daß sie ihre Sendung und die ihrer Hirten, Lehrer und Priester durch eine Kette der Amtsnachfolge in ununterbrochener Linie auf die Apostel selbst zurückführen kann. Um die Vollmachten Christi rechtmäßig auszuüben, muß man mit Christus verbunden sein durch die Kette der apostolischen Amtsnachfolge. Jesus Christus und Er allein ist die Quelle aller Gewalt in der Kirche. Damit eine Gemeinschaft den Anspruch geltend machen kann, daß sie apostolisch ist, muß sie durch eine ununterbrochene Kette der Amtsnachfolge mit den Aposteln verbunden sein. Wenn diese Kette unterbrochen ist, so besteht auch kein Anspruch auf Autorität.

Diese ununterbrochene Kette der Amtsnachfolge hat jedoch zur Voraussetzung, daß die kirchlichen Amtsträger auch inhaltlich, also hinsichtlich ihrer Lehre, apostolisch sein müssen. Das ist nur dann der Fall, wenn eine tatsächliche lehrmäßige Kontinuität zu dem besteht, was die Apostel damals im Namen Christi gelehrt haben. Die erste Pflicht der Kirche besteht somit in der treuen und unversehrten Bewahrung der Glaubenslehre. Denn sie kann das Taufwasser über keinen Menschen ausgießen – sie kann niemanden heiligen –, bevor dieser nicht zuvor den wahren Glauben angenommen hat. Dazu aber muß sie den apostolischen Glauben treu, d.h. ohne jeglichen Irrtum, verkünden. Sonst kann sie niemanden heiligen! Damit wäre aber ihr eigentlicher Daseinszweck verfehlt.

Die Apostelfürsten Petrus und Paulus

Der hl. Petrus und der hl. Paulus sind die beiden am höchsten verehrten Apostel. Der hl. Petrus ist der Fürst, das Oberhaupt der Apostel und damit das Oberhaupt der Kirche. Er schließt das Wesen, die Essenz der Kirche in sich! Petrus wurde Christus dazu auserwählt. Unser Herr predigte dem Volk vom Schifflein Petri aus (vgl. Lk. 5, 3). Er gab ihm den Beinamen „Petrus“ (Fels) (vgl. Joh. 1, 42) und erklärte später bei Cäsarea Philippi die Bedeutung dieses Namens; nämlich, daß Er ihn zum unüberwindlichen Felsenfundament Seiner Kirche machen werde (vgl. Mt. 16, 18). Nach seiner Auferstehung von den Toten übergab Er dem Simon Petrus den Hirtenstab über die ganze Herde, über Lämmer und Schafe (vgl. Joh. 21, 15 ff.) – Daher kann niemand behaupten, ein Apostel, d.h. ein Gesandter des Herrn, zu sein, ohne daß ihm durch Petrus die Aufgabe übertragen worden wäre, einen Teil der Herde zu weiden. Petrus ist der Stellvertreter Christi. Weil aber Christus die Quelle aller Autorität ist, so ist gleichbedeutend auch sein Stellvertreter die Quelle der Autorität über die ganze Kirche. Niemand kann behaupten, er sei von Christus gesandt, wenn er nicht durch Seinen Stellvertreter gesandt ist – unter der Voraussetzung, daß es aktuell einen Stellvertreter Christi gibt! Wer aber doch behauptet, von Christus gesandt zu sein, ohne aber seine Sendung durch den Stellvertreter Christi erhalten zu haben, der ist ein Lügner; der ist ein Dieb, weil er nicht durch die Tür, nicht durch die Legitimation des Schlüsselverwalters Christi, des hl. Petrus, den Schafstall Christi betreten hat, sondern anderswo eingebrochen ist (vgl. Joh. 10, 1-4). Man kann als Katholik nicht an den Heilsgütern der Kirche Anteil erlangen ohne Verbindung mit Petrus!

Der hl. Paulus wurde von Christus auserwählt, um das Evangelium zu den Heiden zu tragen. Er hatte ein außerordentliche Begabung zu predigen und zu überzeugen. Er war zuerst einer der leidenschaftlichsten Verfolger der Kirche. Aber durch ein Wunder der Gnade und Barmherzigkeit Gottes wurde er innerlich vollständig umgewandelt in einen eifrigen Apostel und Lehrer des Evangeliums. Seine bemerkenswerte Bekehrung vor den Mauern von Damaskus soll uns heute an die Allmacht der übernatürlichen Gnade Gottes erinnern. – Der hl. Paulus unternahm viele Reisen hauptsächlich durch den östlichen Teil des Römischen Weltreiches – durch Kleinasien und Griechenland –, gelangte auf seinen Missionsreisen jedoch wohl auch im Westen bis nach Spanien, bis er schließlich zusammen mit dem hl. Petrus in Rom angelangt war.

Das Martyrium der Apostelfürsten

Das Blutvergießen dieser beiden herausragenden Apostelgestalten gab der Stadt Rom ihre heilige Weihe. Kaiser Nero, der damals über Rom herrschte, ließ die Stadt in seinem Wahn niederbrennen. Um den Verdacht von sich abzulenken, beschuldigte er die Christen, dieses Verbrechen begangen und den verheerenden Brand gelegt zu haben. Aus dieser Anschuldigung erwuchs die erste schreckliche Verfolgungswelle gegen den katholischen Glauben. Nero brachte dabei die grausamsten Folter- und Hinrichtungsmethoden zum Einsatz; etwa indem er die Christen als lebendige Fackeln anzünden ließ, um auf diese Weise des Nachts seine Gärten zu beleuchten.

Petrus und Paulus opferten Gott der Überlieferung nach am selben Tag durch das Martyrium ihr Leben auf. Der hl. Petrus wurde im Zirkus des Nero direkt am Vatikanischen Hügel kopfüber gekreuzigt. Der hl. Paulus wurde bei „Tre Fontane“ enthauptet. Heute stehen die beiden großen Basiliken von St. Peter auf dem Vatikan und von St. Paul „vor den Mauern“ als gewaltige Denkmäler zum immerwährenden Gedächtnis an ihr Martyrium. Der Obelisk, den Kaiser Augustus aus Ägypten als Siegestrophäe nach Rom bringen ließ und in der Folge seine Platz im Zirkus des Nero fand; dieser Obelisk steht heute im Zentrum des Petersplatzes. Er ist ein Zeuge für das Martyrium des hl. Petrus. Er bezeugt die Demütigung des hl. Petrus bei seiner Kreuzigung und damit auch die Demütigung der Kirche in der Person des hl. Petrus. Heute aber ist er auch Zeuge der Demütigung des römischen Heidentums und des Sieges des einfachen Fischermannes, des Sieges der Kirche und des Sieges des hl. Kreuzes, indem heute das Kreuz über der Spitze des Obelisken aufragt.

Freilich war damals der Tod der beiden Apostelfürsten in den Augen der Römer nichts Besonderes. Es waren lediglich zwei weitere Exekutionen an diesem Tag. Dennoch wurde an jenem Tag die zukünftige Geschichte Roms durch das Blut dieser beiden Apostel im katholischen Glauben besiegelt. Das Blut dieser beiden Männer war so mächtig, daß Rom vom Wahn des Heidentums und der sittlichen Ausschweifung reingewaschen wurde und fortan der Sitz der göttlichen Wahrheit sein würde. Niemandem war das an jenem Tag bewußt. Aber die Geschichte Roms wurde mit dem Blut der Apostel für immer umgeschrieben. Wenn wir heute nach Rom fahren, dann sehen wir in den unzähligen Kirchen und in den herrlichen und kunstvollsten Basiliken der Christenheit den Ruhm und den Triumph ihres Märtyrerblutes. Und wenn wir dann auch noch das Forum Romanum besuchen, so werden wir nicht anders zu Gesicht bekommen als Ruinen, die vom Tod des Heidentums und vom Tod der Verfolger der Kirche zeugen. Das Forum ist gleichsam das tote Gerippe des heidnischen Rom. Der Festhymnus von St. Peter und Paul feiert deshalb die beiden Apostel und die Ewige Stadt zurecht mit den Worten: „O glückseliges Rom, du bist geweiht durch dieser beiden Fürsten heiliges Blut. Von solchem purpurrotem Tau benetzt, bringst du die größte Kostbarkeit der Welt.“ Die größte Kostbarkeit der Welt! Nämlich die göttliche Wahrheit!

Rom in Ketten

Heute ist Rom von den Feinden der Kirche und den Feinden des Evangeliums besetzt. Es sind Neuheiden, die sich in unseren Kirchen breitgemacht haben. Die Einführung des Pachamama-Götzen in den Petersdom, im vergangenen Herbst ist der deutlichste Beweis für den Rückfall Roms in die vorchristliche Ära, wie sie Papst Leo der Große eingangs beschreiben hat. Man wähnt sich als besonders tugendhaft, keinen falschen Kult abzuweisen und zu verdammen. Das alles ist uns allen wohlbekannt.

Wir leben in einer Zeit, in der sich die kühnsten Träume der Feinde des katholischen Glaubens erfüllt haben. Die Verwirklichung des über drei Jahrhunderte von langer Hand geplanten Vorhabens der Feinde der Kirche ist geglückt. Der Plan, zum Schein auf den Stuhl Petri Männer zu erheben, die ganz von den Irrlehren des Naturalismus und des Liberalismus eingenommen und für sie begeistert sind. Obwohl diese Feinde die niederträchtigsten Methoden der Verstellung, der Lüge und des Verrates gebraucht haben, so sind sie doch auf scheinbar legale Weise in die Führungspositionen der katholischen Kirche vorgedrungen. Sie sind zum Marsch durch die Institutionen angetreten und sind dabei vorerst siegreich gewesen. Obwohl sie also durch die Bande des kirchlichen Rechtes mit den Aposteln verbunden zu sein scheinen, so haben sie doch den Glauben der Apostel verworfen. Sie lehren öffentlich Irrtümer, die von den Päpsten längst verurteilt wurden, und geben vor, diese Häresien im Namen Christi zu verkünden. Doch gerade darin, daß sie uns falsche Lehren, ungültige Sakramente und eine Disziplin, durch deren Einhaltung wir schwer sündigen können, auferlegen, liefern sie den offensichtlichste Beweis dafür, daß es sich bei ihnen um falsche Hirten handelt, die nicht von Christus gesandt sein können, die nicht Christus repräsentieren und deshalb auch nicht die Autorität Christi besitzen. Einzig aus diesem Grund sind wir auch nicht verpflichtet, ihnen zu folgen. – Der Zweck des Stuhles Petri und damit der Zweck für die Autorität des Papstamtes ist der, den wahren Glauben zu lehren, weil der Glaube, wie wir bereits sagten, die Voraussetzung für jegliches weitere kirchliche Wirken ist. Ohne den wahren Glauben gereicht der Sakramentenempfang nicht zum Heil, sondern wird zu einem gefährlichen Gift! Ohne den wahren Glauben brächte es für das ewige Heil nichts, sich an die Gesetze und Anordnungen der Kirche zu halten. – Um Christus die Treue zu halten, um dem Glauben der Apostel treu zu sein, ist es stattdessen notwendig, diese Häretiker als falsche Hirten zurückzuweisen und abzulehnen! Wie sonst könnte man die beiden Apostelfürsten, den hl. Petrus und den hl. Paulus, so hoch verehren, wie die römisch-katholische Kirche es tut, ohne sich dabei selbst in einen Widerspruch zu verwickeln.

Die Kirche betete ohne Unterlaß

Derzeit gibt es nur ein einziges Mittel die gewaltigen Probleme der Kirche zu lösen und das ist das Gebet. Als der hl. Petrus damals in Jerusalem durch König Herodes im Kerker gefangengehalten wurde, da betete die Kirche eifrig und „ohne Unterlaß“ (Apg. 12, 5) für ihn. Während dieser Periode, in der heute die Kirche und das Papstamt gleichsam in Ketten gelegt ist, sich in der Gefangenschaft der Modernisten und in den Banden der Scheinpäpste befindet, müssen wir fortfahren, für die Freiheit der Kirche und des Apostolischen Stuhles zu beten. Unsere bescheidenen Bemühungen und Anstrengungen, den katholischen Glauben, die überlieferte Messe und Sakramente zu bewahren – obwohl sie ehrlich und in der besten Absicht geschehen –, werden niemals ausreichen, um das Problem lösen zu können. Wir können keine „Christenheit im Kleinen wiedererstehen lassen“. Wir können nicht dafür sorgen, „damit die Kirche fortbestehe“, wie dies eine traditionalistische Vereinigung großspurig und selbstbewußt zu tun meint. Wir können derzeit nur versuchen zu überleben. Doch dürfen wir uns nicht einfach damit begnügen, nur auf uns zu schauen. Das wäre nicht katholisch. Als Katholiken müssen wir den Himmel um die Gnade zu bestürmen, daß er endlich eingreife, um die Kirche zu befreien. So wie er damals eingegriffen hat, als ein Engel den hl. Petrus auf so wundersame Weise aus dem Kerker des Herodes herausgeführt hat. Erst wenn auf dem Stuhl Petri wieder ein Papst sitzen kann, der in der apostolischen Lehre verwurzelt ist und der deshalb die zu verurteilenden Lehren verdammt, wird sich die Lage der Kirche insgesamt bessern können. Bis zu diesem Zeitpunkt gilt auch für uns das Wort des hl. Athanasius, das er im Hinblick auf die Unterdrückung der Katholiken durch die Arianer an seine Gläubigen richtete: „Sie haben die Kirchen. Aber wir haben den Glauben.“ Amen.