David gegen Goliath

Geliebte Gottes!

Sollen wir aufrüsten? Nur zur Verteidigung, versteht sich! Auch Waffen, die zur Verteidigung angewandt werden, schlagen Wunden. Das läßt sich nicht ändern. Aber es gibt tatsächlich eine Waffe, die hilft und doch keinen verwundet; die Leid wendet, ohne andere zu belasten. Es ist das Gebet. Der hl. Apostel Paulus forderte die Christen seiner Zeit dazu auf: „Laßt uns ablegen die Werke der Finsternis und anlegen die Waffen des Lichts“ (Röm. 13, 12). Wir sind Kinder des Lichtes, Kinder einer anderen lichten Welt, in der wir einmal ewig daheim sein werden, die wir uns jedoch erst erobern müssen. So sagt es der Herr: „Das Himmelreich leidet Gewalt. Nur wer Gewalt gebraucht kann es an sich reißen“ (Mt. 11, 12)

Wir Kinder des Lichts sind in einen großen Kampf hineingestellt. Ob wir es wollen oder nicht. Es ist die Auseinandersetzung, die vom Himmel ausgegangen ist und auf der Erde weiterhin tobt: Der Kampf der Engel. Der Kampf Michaels gegen Luzifer. Es ist der Kampf der Geister. Nur wer kämpft und besteht kann das Himmelreich erlangen. Wer des Kampfes müde wird, aufgibt und die Waffen streckt oder gar zum Feind überläuft, ist verloren. Im Kampf der Geister zeigen nur geistige Waffen Wirkung. Eine solche geistige Waffengattung ist das Gebet. Eine ganz vorzügliche Waffe aus diesem Arsenal ist der hl. Rosenkranz. Jeder gut gebetete Rosenkranz ist ein Stück geistige Eroberung. Also zu den Waffen!

Die Kontrahenten

Um uns zu einem häufigen und andächtigen Gebrauch des Rosenkranzes anzuspornen, sei die Vorzüglichkeit dieser Waffe anhand eines Beispiels aus dem Alten Testament erläutert. Das 1. Buch Samuel berichtet uns davon, wie die heidnischen Philister um das Jahr 1000 vor Christus die zwölf Stämme Israels unterdrückten. Nachdem die Israeliten unter der Führung König Sauls versucht hatten das Joch ihrer Bedrücker abzuwerfen, hoben die Philister eine große Armee aus und zogen mit geballter Heeresmacht gegen Israel ins Feld. Die Szene ist ein Bild für unseren geistigen Kampf, in dem der übermächtige Satan mit seinem Heer von Teufeln und Dämonen unsere Seele belagert, bedrängt und bekämpft. Als sich die beiden Kriegsverbände am Therebinthental gegenüberstanden, erhob sich ein hünenhafter, bestens geübter Krieger – gut gepanzert und mit erstklassiger Bewaffnung ausgestattet – der stolze Goliath. Mit spottenden Lästerreden trat er täglich in Hörweite der Juden, um sie zu provozieren. Er forderte die Israeliten heraus, ob wohl einer von ihnen den Mut fände mit ihm einen Entscheidungskampf auszufechten, um auf diese Weise das Schlachtgemetzel zu verhindern. Tatsächlich brachte allein ein Hirtenjunge mit Namen David, im Vertrauen auf den Namen Gottes, den Mut auf, Goliath im Zweikampf entgegenzutreten und dessen blasphemischen Reden Einhalt zu gebieten. Es entspricht genau den Kräfteverhältnissen, wenn wir den Teufel in dem übermächtigen Goliath und unsere Seele in dem Hirtenjungen David vorgebildet sehen. Davids Hirtenstab mochte genügen, um eine Herde Schafe zusammenzuhalten und so manchen Wolf in die Flucht zu schlagen. Aber gegen einen dermaßen ausgerüsteten und erfahrenen Elitekrieger war David, menschlich gesprochen, chancenlos. So verhält es sich auch mit unserer Seele, wenn wir sie mit den Mächten und Kräften der Finsternis vergleichen – den mächtigsten aller Engel, den Gott überhaupt geschaffen hatte, samt seinem Gefolge auf der einen Seite und den erbsündlich geschwächten Menschen auf der anderen. Wie Goliath damals auf David herabblickte, so tut es heute der Teufel auf uns. In der Heiligen Schrift heißt es: „Despexit eum“; „Er verachtete ih“ (1. Sam. 17, 42). Goliath verachtete David, weil er in ihm keinen Gegner erblickte, der ihm ebenbürtig erschien und so seiner würdig wäre. In seiner überheblichen Siegesgewißheit findet sich der Beginn seiner Niederlage. Gott widersteht den Stolzen. „Die Mächtigen stürzt Er vom Thron und erhöht die Niedrigen“ (Lk. 1, 51).

Die leichte Schleuder

David nahm die Herausforderung Goliaths an, und es kam zur Wahl der Waffen. David erkannte schnell, daß er sich nicht an der Ausrüstung seines Gegners orientieren durfte. Die Waffen müssen dem Kämpfer entsprechen. Zunächst bot König Saul an, David seine eigene königliche Rüstung anlegen zu lassen, um dadurch durch Schichten von Leder und Stahl besseren Schutz vor den mächtigen Hieben Goliaths zu erhalten. Doch David lehnte dieses Angebot mit der Begründung ab: „Ich bin zu ungeübt und kann mich in dieser schweren Rüstung nicht bewegen. Ich wäre zu ungelenk“ (1. Sam 17, 39). Statt dessen griff David beherzt zu seiner Schleuder. Mit ihr ist er es von Kindesbeinen an gewohnt gegen Diebe und Raubtiere anzugehen. Ähnlich verhält es sich bei uns. Das Arsenal geistlicher Waffen ist breitgefächert. Unter den Gebeten gibt es schwere und leichte. Schwerverständliche Erklärungen und Gebetsanleitungen großer Mystiker können uns beim Gebet wie eine schwere Rüstung eher zum Hindernis werden als uns im geistlichen Kampf nützen. Greifen wir also zu den Gebeten, die uns von Kindheit an vertraut sind. Diese Gebete finden sich im Rosenkranz vereint. Das Vater unser und das Ave Maria. Ähnlich wie die Schleuder Davids aus drei Teilen bestand, – nämlich aus dem Griff, der rechten Gabel und der linken Gabel – so besteht auch unsere „Rosenkranzschleuder“, die wir gegen den dämonischen Goliath zum Einsatz bringen aus drei Teilen: Den Griff bildet das Vater unser. Die rechte Gabel bildet der erste Teil des Gegrüßet seist du Maria – die Worte des Erzengels Gabriel und der hl. Base Elisabeth. Die linke Gabel besteht aus dem zweiten Teil des Ave, aus dem Zusatz der Kirche: „Heilige Maria Mutter Gottes bitte für uns Sünder…“. Dazwischen werden die Geschosse eingespannt. Jedem sind diese Grundgebete aus denen der Rosenkranz besteht von Kindesbeinen an vertraut. Wir kennen sie gut und können sie zu unserem Nutzen leicht anwenden, so wie David seine Schleuder.

Es fehlt nur noch, daß wir unsere Rosenkranzschleuder richtig handhaben, d.h. daß wir diese beiden einfachen und doch so heiligen Gebete ganz richtig beten: daß wir so viel Andacht, so viel Gottesliebe, so viel Vertrauen, so viel Reue, so viel Glauben haben, wie diese Gebetsworte eigentlich verlangen. Dann hätten wir vollkommen gebetet. Dann hätte auch unsere Gebetsschleuder soviel Kraft, soviel Schwund, eine derartige Reichweite und Durchschlagskraft wie die Schleuder Davids. Wenn wir ein einziges Mal das Vater unser so sprechen könnten, wie Christus es vorgebetet hat, oder auch nur das Ave, wie der Erzengel Gabriel es gesagt hat, dann wären wir wahre Meister im Umgang mit der Rosenkranzschleuder. Freilich, so betet keiner. Aber wir können uns darin üben! Und mit der Übung werden wir es weit bringen in dieser heiligen Kunst. – Keiner sage also, der Rosenkranz sie langweilig. Es sei sinnlos so viele Vater uns und Ave Maria aneinanderzureihen. Wir brauchen eben viele Versuche, daß doch ein ganz schönes darunter sei. Eines, das so ähnlich klingt, wie jene Worte Christi, die der Wind über den Fluren Judäas verwehte; oder die Worte, die Maria in Nazareth hörte. Und wenn am Ende des Lebens nach viel, viel Übung, nach unzähligen Rosenkränzen, doch endlich ein kleines Aveso gelungen wäre, dann hätten all die vielen Rosenkränze sich gelohnt. Dann hätte das ganze Leben sich gelohnt. Denn darin besteht die Meisterschaft des Gebetes. Größeres hätten wir nicht leisten können, als die Waffen des Lichts vollendet handhaben zu können.

Die fünf „leuchtenden“ Bachkieselsteine

Was aber hätte David die Schleuder allein genützt? Er brauchte auch Munition! So lesen wir weiter im 1. Buch Samuel: „Er suchte sich fünf glatte Steine aus dem Bach und steckte sie in seine Hirtentasche“ (1. Sam 17, 40). Der Rosenkranz ist bekanntlich ein mündliches Gebet und doch zugleich auch ein betrachtendes Gebet. Die mündliche Aneinanderreihung der Vater unser und Ave Maria ist gleichsam die Schleuder ohne Munition. Die Rosenkranzgeheimnisse, die wir beim mündlichen Beten betrachten, sind die Geschosse, die wir zwischen die beiden Teile des Ave Maria einspannen. 

Jesus Christus ist die Wasserader des ewigen Lebens. Das Leben unseres göttlichen Erlösers beinhaltet die ganze Fülle des Heiles in sich. Wie David fünf Steine aus dem Bach nahm, so sucht auch der Rosenkranzbeter je fünf Steine, also fünf geheimnisvolle Ereignisse aus dem Lebensstrom des göttlichen Heilands. In Seinem Leben werden wir fündig und greifen uns je fünf Steine heraus – fünf freudenreiche, fünf schmerzhafte und fünf glorreiche. 

Es ist nicht gekünstelt, die Rosenkranzgeheimnisse in den Kieselsteinen Davids vorgebildet zu sehen. Denn alle von Gott geoffenbarten Glaubenswahrheiten sind dem Stein ähnlich: Sie sind unveränderlich, unerschütterlich und unnachgiebig. Es sind Taten Gottes, Heilstaten Christi, seit Ewigkeit beschlossen und beständig in alle Ewigkeit – wahre geistige Steine also. Interessanterweise gebraucht die lateinische Fassung der Heiligen Schrift, die Vulgata, bei der Beschreibung der fünf Steine Davids das lateinische Wort „limpidissimus“, das bedeutet „sehr klar, sehr hell“. Die Davids fünf Steine waren kristallklar, ja, glänzend! Das läßt sich von gewöhnlichen Kieselsteinen eigentlich nicht sagen; wohl aber von den Geheimnissen des hl. Rosenkranzes. Sie sind tatsächlich leuchtend und strahlend. Wer sie andächtig betrachtet sieht klar, wie das christliche Leben in seiner Vollendung aussieht und aussehen muß. Man kann zwar so manche Predigt hören. Und man muß sich ja dann auch so manche Predigt anhören, wenn man seine Sonntagspflicht erfüllen will, nicht wahr? Aber selbst die beste Predigt, vom heiligsten Prediger gehalten, dringt nicht so tief wie die Predigt, die wir uns selber ganz ehrlich halten. Bedauerlicherweise tun wir das so selten. Statt dessen predigen uns aber ständig die Menschen, die Dinge und das Leben um uns herum. Der Zeitgeist hält eine ständige Predigt – nur für gewöhnlich keine gute. Die Predigt des Zeitgeistes legt uns die Falschheit und Lüge nahe und redet uns ein, das sei schlau. Sie ist so voll Haß, und ehe man sich versieht, hassen wir mit. Sie ist so sinnlos, schmierig und doch berauschend, und arme Menschen fallen auf den falschen Zauber herein. Sie ist gottlos und, wer auf diese Predigt hört, der wird von Zweifeln geschüttelt, wenn er nicht gar selber gottlos wird. Wir können nicht einfach aus der Welt ausbrechen oder uns die Ohren zustopfen und uns die Augen verbinden. Aber wir können uns unempfindlich machen gegen die Predigt der Welt – eben durch die Pflege des Rosenkranzgebetes. Durch die Betrachtung der Rosenkranzgeheimnisse. Es ist jedesmal eine leuchtend, klare Predigt, die wir uns selber halten, eine eindringliche Predigt, weil wir jede Wahrheit zehnmal wiederholen und langsam in uns hineinbeten. Die Geheimnisse aus dem Leben Jesu und seiner heiligsten Mutter leuchten wie das gleißende Sonnenlicht tief in unseren trüben, nebeligen oder gar finsteren Alltag hinein und geben den glasklaren Durchblick.

Wir sind vielleicht unzufrieden mit unserem Leben und fragen „Warum immer ich? Warum haben die anderen alles, obwohl sie ungläubig sind? Warum habe ich es nur so schwer?“ Wenn wir mit solchen Gedanken zu kämpfen haben, beten wir beharrlich: „Den du, o Jungfrau, im Tempel wiedergefunden hast.“ Immer und immer wieder gebetet, dann leuchtet die Mutter vor uns vor unserem geistigen Auge auf. Die Mutter, die ihr Kind verloren, die Frage „Warum hast du uns das getan?“ gestellt, Seine Antwort jedoch nicht verstanden hat und dieses Kind doch beständig als ein Leidensgeheimnis auf dem Kreuzweg ihres Lebens trug. – Sind wir haßerfüllt, verärgert, sehen unser Ehre verletzt, haben hundert Pläne im Kopf, die zweifelhafte, irdische Ziele betreffen. Beten wir gerne: „Der für uns mit Dornen gekrönt worden ist.“ Zehnmal denken wir an den gedemütigten Schmerzensmann mit der Dornenkrone, dann wird es uns einleuchten, wie sehr wir uns schämen müssen, daß wir doch beständig eine ganz andere Krone von äußerst zweifelhaftem Wert suchen. Lernen wir die echte Lebensweisheit beim Dornengekrönten. – Ganz ehrlich! Könnte man sich einen Menschen denken, der zehnmal bedächtig gebetet hat: „Der für uns gegeißelt worden ist“; jemanden, der den zerschlagen Leib des Herrn vor sich sah und dann hingeht zu einer fremden Frau, zu einem zweifelhaften Freund, um sinnlichen Vergnügungen zu frönen? Die das tun, können nicht Rosenkranz beten, oder wenn sie richtig beten, müssen sie umkehren – erleuchtet von dem „sehr klaren, sehr hellen“ Stein, aus der Wasserader des Leben Christi. – Jedes Geheimnis wirft sein kristallklares Licht auf unser Leben, vertreibt die Finsternis daraus, durchleuchtet es mit seiner Klarheit und mit seiner Gnade. Denn jedes Geheimnis birgt in sich eine übernatürlich Kraft, die uns nicht nur belehrt, sondern auch heiligt. Die Rosenkranzgeheimnisse sind heilig und heiligend zugleich. Sie zeigen uns die heiligsten Personen in ihren bedeutendsten und heiligsten Lebensstationen. Sie geben uns aber auch übernatürliche Kraft, damit wir selbst heilig werden. Durch das Anschauen der Heilstaten nehmen wir ihre heiligende Wirkung in unsere Seele auf. So wird unsere Seele selbst kristallklar, leuchtend und heilig.

Die durchschlagende Kraft

Weil die fünf Steine klein und handlich waren, konnte sie David bequem in seine Gürteltasche stecken, um sie dann für den Kampf mit Goliath sofort griffbereit zu haben. Auch die Geheimnisse des Rosenkranzes sind leicht und brauchen nicht viel Platz. Sie lassen sich einfach in unserem Gedächtnis verstauen, so daß wir sie immer und überall griffbereit haben, – ob nun in der Kapelle, auf einem Spaziergang, im Wartezimmer, oder wo auch immer wir dem höllischen Goliath und dem Heer seiner Versuchungen begegnen. Wir brauchen nicht ständig ein dickes Gebetbuch als Gedächtnisstütze mit uns herumzuschleppen.

In dieser leichten Bewaffnung trat David dem gepanzerten Goliath entgegen. Flink wich er dessen Wurfspeer aus und schoß geschickt Stein um Stein auf Goliath ab, ohne sich dabei in die unmittelbare Reichweite seines Kontrahenten begeben zu müssen. Die Steine trafen Goliath an der einzig ungeschützten Stelle – an der Stirn und bohren sich ihm todbringend in den Schädel. So zermalmt der schlichte Rosenkranz die Übermacht des Satans. Denn er enthält die Kraft Jesu Christi, des Sohnes Davids! Er enthält die Kraft jenes Steines, den die Bauleute verworfen hatten und der doch zum Eckstein geworden war (vgl. Ps. 117,22). Durch das Ave Maria schleudern wir Christus, den Eckstein den Feinden unseres ewigen Heiles entgegen. Und es wird wahr, was von diesem Eckstein im Evangelium geschrieben steht: „Jeder, der auf diesen Stein fällt, der wird zerschmettert, auf wen Er aber fällt, der wird zermalmt“ (Lk. 20, 18). So ist das Rosenkranzgebet das Mittel zum Sieg im geistlichen Kampf. Wie David den übermächtigen Goliath mit seiner kleinen Schleuder gefällt hat, so können auch wir die Feinde des Gottesreiches mit der einfachen Rosenkranzschleuder besiegen.

Der Rosenkranz – eine zeitgemäße Waffe

Das Rosenkranzgebet ist eine vorzügliche Waffe. Sie ist leicht, einfach zu handhaben und zugleich von durchschlagender Wirkung. Wir alle kennen die Worte Schwester Lucias, die von der Wirksamkeit des Rosenkranzgebetes sprechen: „Seitdem die Heilige Jungfrau dem Rosenkranzgebet so großartige Wunderkraft verliehen hat, gibt es weder materielle noch geistige, nationale noch internationale Probleme, die sich nicht mit dem Rosenkranz und unseren Opfern lösen ließen.“ Gebrauchen wir unseren Rosenkranz also oft; er ist eine überaus zeitgemäße Waffe. Schon in Lourdes hat die Gottesmutter zum häufigen Rosenkranzgebet aufgerufen. In allen sechs Erscheinungen in Fatima forderte die allerseligste Jungfrau ausdrücklich den täglichen Rosenkranz. Schenken wir Maria, der Königin des hl. Rosenkranzes, doch jeden Tag diese fünfundzwanzig bis dreißig Minuten Zeit. Erfüllen wir unserer himmlischen Mutter diesen Wunsch! Für so viele unnütze Dinge finden wir jeden Tag mehr als eine halbe Stunde Zeit. Warum sollten wir sie nicht für den Rosenkranz finden.

Die Geschosse des Rosenkranzes haben schon unzählige Male die Feinde Gottes kopflos gemacht. Machen wir Gebrauch von dieser Waffe! „Denn das Himmelreich leidet Gewalt. Und nur der wird es erlangen, der es an sich reißt.“ Ja, wir müssen aufrüsten! Es ist höchste Zeit, daß wir die Waffen des Lichtes ergreifen. Der Rosenkranz ist eine der vorzüglichsten. Probieren wir es aus. Es ist ja Rosenkranzmonat. Amen.