Als Kurfürst Maximilian Bayern unter die Schutzherrschaft Mariens stellte und Maria zur Patrona Bavariae erhob, war dies nur eine Feststellung einer über Jahrhunderte erlebenten Tatsache. Er selbst wallfahrtete häufig nach Altötting und weihte sich in einem mit eigenem Blut geschriebenen Brief der Muttergottes von Altötting. Während des 30-jährigen Kriegs hatte der Kurfürst viele Gelegenheiten, sein Vertrauen auf den Schutz Mariens zu beweisen. Man nennt Altötting das Herz Bayerns. Es ist wahr, kein anderer Ort könnte die Liebe der Bayern zu ihrer himmlischen Mutter besser darstellen als Altötting. Von vielen Orten des Bayernlandes wallfahrtet man bis heute zur Schwarzen Madonna von Altötting, um der himmlischen Mutter und Schutzherrin des Landes die vielfältigen Sorgen anzuvertrauen, die uns so oft bedrängen. Wie aber kam es eigentlich zu dieser Wallfahrt? …

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